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Freitag, 15. November 2024

Dateiserver unter Proxmox

Auf meinem bisherigen KVM/Libvirt Host habe ich ein paar SMB und NFS Shares sowie ISCSI Platten. Ich hielt das bisher für einfacher, als extra eine NAS als virtuellen Server aufzusetzen. Aber: ein GUI macht die Bedienung und Wartung etwas einfacher und bringt auch immer wieder einen Lerneffekt, vor allem wenn man sich nicht tagtäglich mit der Thematik beschäftigt. Durch die Proxmox VE Helper-Scripts bin ich auf etwas mir bis dahin unbekanntes gestoßen: Turnkey Appliances eine Seite mit gut gewarteten VMs und LXC Templates für diverse Anwendungsfälle. 

Die erste Idee war, einfach das Helper-Script zu nehmen, der eine Turnkey Appliance als LXC installiert (bzw. Storage/local/CT Templates/Templates). Der zweite Blick offenbarte den entscheidenden Unterschied: zu VMs kann man die Festplatte direkt durchreichen (nur qm set ...) zu LXC geht das leider nicht. Ich wollte gerne meine existierenden HDDs einfach umhängen.

Nachtrag 2026

Im praktischen Umgang hat sich das direkte Durchreichen von Festplatten als extrem unübersichtlich herausgestellt, ich würde das nicht mehr empfehlen. Auch die Appliance von Turnkey finde ich mittlerweile problematisch. Empfehlung: entweder ein LXC Container und nur als SMB Server verwenden, oder eine Debian VM wenn auch iSCSI und/oder NFS notwendig sind. Ob man Webmin als Admin Interface benötigt muss man selbst entscheiden. Ein paar SMB Freigaben für ein paar User sind nur wenige Zeilen Konfigurationscode.   

Montag, 14. Oktober 2024

Umzug auf Proxmox

Alle machen Proxmox, ich habe mich bisher etwas dagegen gesträubt. Bisher habe ich mich mit der Basis von Proxmox (KVM/QEMU) beschäftigt. Aber diese Verwaltungsoberfläche sieht natürlich gut aus und macht alles sicher einfacher. Also einen neuen passenden Mini-PC NAD9 geholt (später könnte man Clustern) und Proxmox vom ISO Image direkt installiert. Für schnelle und unkomplizierte Beispiele ist diese Seite mit zahlreichen Scripts hervorragend: https://tteck.github.io/Proxmox/

Donnerstag, 16. Mai 2024

Containern - Praxis

Im ersten Teil habe ich die Installation einer LXD Umgebung beschrieben. Im zweiten Teil soll es um die weitere Konfiguration und den Umgang mit LXD Containern gehen: 

  • Zugriff auf die Container mittels Port Mapping, 
  • Hardware anbinden durch USB Port Mapping und Verwaltung, 
  • Backup und Zugriff auf den Speicher.

Es gibt eine gute grundlegende Doku, ich will nur ein paar praktische Versuche dokumentieren.

Containern - Testumgebung

aber diesmal mit viel mehr Tiefe. 😉

Ich bin ein Fan von Virtualisierung, habe mich schon mit Containern (docker) beschäftigt und habe irgendwann von LXC gelesen. 

Ubuntu wirbt mit LXD, seit ein paar Monaten gibt es einen Fork von LXD mit dem Namen Incus. - was verbirgt sich dahinter? Ursprünglich wollte ich auf einem Host Libvirt und LXC parallel betreiben und die Möglichkeit für Docker haben.

Ich meine, ich habe nach einigen Wochen lesen folgendes verstanden: Virtualisierung emuliert und isoliert Hardware und schafft eine Umgebung für jedes OS, LXC schafft eine isolierte Linux System Umgebung, Docker schafft eine isolierte Linux Applikationsumgebung, LXD ist eine Verwaltungsumgebung für LXC. Der Unterschied zwischen LXC und docker Container: für den Anwender ist docker eine Black Box, die Applikation wird vom Entwickler gewartet und vom Anwender angewendet. LXC ist für den Anwender ein "fertiges" Linux System in dem er seine Applikation installieren und es warten muss.

Was mich eine Weile verwirrt hat: Für LXC gibt es 2 (oder mehr?) Verwaltungssysteme: lxc-utils und LXD. Bei LXD heißt das führende Verwaltungskommando lxc. Während ich immer weiterlese, beschleicht mich das ungute Gefühl, dass es alles Schnee von gestern wird, was ich hier aufschreibe.