Auf meinem bisherigen KVM/Libvirt Host habe ich ein paar SMB und NFS Shares
sowie ISCSI Platten. Ich hielt das bisher für einfacher, als extra eine NAS
als virtuellen Server aufzusetzen. Aber: ein GUI macht die Bedienung und
Wartung etwas einfacher und bringt auch immer wieder einen Lerneffekt, vor
allem wenn man sich nicht tagtäglich mit der Thematik beschäftigt. Durch die
Proxmox VE Helper-Scripts bin ich auf etwas mir bis dahin unbekanntes gestoßen:
Turnkey Appliances eine Seite mit gut gewarteten VMs und LXC Templates für diverse
Anwendungsfälle.
Die erste Idee war, einfach das Helper-Script zu nehmen, der eine Turnkey
Appliance als LXC installiert (bzw. Storage/local/CT Templates/Templates). Der
zweite Blick offenbarte den entscheidenden Unterschied: zu VMs kann man die
Festplatte direkt durchreichen (nur qm set ...) zu LXC geht das leider nicht.
Ich wollte gerne meine existierenden HDDs einfach umhängen.
Nachtrag 2026
Im praktischen Umgang hat sich das direkte Durchreichen von Festplatten als extrem unübersichtlich herausgestellt, ich würde das nicht mehr empfehlen. Auch die Appliance von Turnkey finde ich mittlerweile problematisch. Empfehlung: entweder ein LXC Container und nur als SMB Server verwenden, oder eine Debian VM wenn auch iSCSI und/oder NFS notwendig sind. Ob man Webmin als Admin Interface benötigt muss man selbst entscheiden. Ein paar SMB Freigaben für ein paar User sind nur wenige Zeilen Konfigurationscode.